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Der Nationale Botanische Garten in Vácrátót ist nur eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Budapest

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Ein abwechslungsreiches Wochenendprogramm, ein seit Langem geplanter Ausflug in die Umgebung von Budapest: Zerbrechen Sie sich darüber nicht den Kopf, sondern genießen Sie lieber den Überfluss des Angebots. Es gibt so viele besonders sehenswerte Orte, die Sie nicht versäumen sollten, dass Sie besser sofort damit beginnen sollten, in Ihrem Kalender zu planen, wohin Sie gehen möchten! Wir haben einige Ideen für die Erstellung Ihres Reiseplans zusammengestellt.

1. Die größte Pflanzensammlung Ungarns befindet sich in Vácrátót

Im Nationalen Botanischen Garten von Vácrátót warten auf einer Fläche von 27 Hektar 13.000 Pflanzenarten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Planen Sie deshalb auf jeden Fall einen mehrstündigen Spaziergang ein! Teiche, schattige Wanderwege, künstliche Ruinen, eine majestätische und zugleich verspielte Mischung aus Sumpfzypressen, im Frühling frischer Rasen, im Sommer die Pracht von Millionen Rosen, die geheimnisvolle Melodie von Vögeln und Insekten, Brücken und Bänke, Haine und Gewächshäuser – all das erwartet Sie in diesem einzigartigen Garten. Das hier geplante Wochenendprogramm bietet unvergessliche Erlebnisse für alle Familienmitglieder. Bitte überprüfen Sie vor der Abreise, an welchen geführten Wanderungen Sie mit kleinen oder großen Kindern teilnehmen können!

Vácrátót

2. Wenn Sie sich am Wasser wohlfühlen, ist der Lehrpfad der Veresegyház-Seen die perfekte Wahl.

Das aus drei Seen bestehende Seengebiet von Veresegyház und der rundherum angelegte Lehrpfad sind ein perfektes Ausflugsziel in der Umgebung von Budapest. Der Wanderweg rund um den Pamut-See, den Ivacsi-See und den Malom-See ist auch für ältere Familienmitglieder bestens geeignet. Hier können sie praktisch ohne Höhenunterschiede die Landschaft bewundern und die Geheimnisse der Wasserwelt erkunden. Der Malom-See, einer der durch die Aufstauung des Baches von Sződrákos entstandenen Seen, ist mittelalterlichen Ursprungs, klein, aber mit einer äußerst vielfältigen Flora und Fauna. Im Sommer herrscht an seinem Sandstrand reges Badeleben.

 

Die ausgedehnten, schwimmenden Moorgebiete beherbergen eine artenreiche und geschützte Flora und Fauna. Der Ivacsi-See, die mittlere der drei Gewässerflächen, ist bei Anglern sehr beliebt. Der südliche Pamut-See ist hingegen für seine Orchideenwiesen, seine Moorflächen und den darüber liegenden dunklen Fichtenwald bekannt.

3. Delikatessen für Kunstliebhaber:innen in Esztergom

Im historischen Stadtzentrum von Esztergom befindet sich das Keresztény Múzeum (Christliches Museum), das die umfangreichste kirchliche Sammlung Ungarns und eine der bedeutendsten in Europa beherbergt. In den Sälen reihen sich mittelalterliche Tafelbilder, gotische Skulpturen und Renaissance-Gemälde aneinander: Schätze aus der europäischen Geschichte des Christentums aus der Zeit zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert. Den Museumsbesuch können Sie ganz einfach mit einem Spaziergang am Donauufer oder einer Stadtbesichtigung verbinden.

Esztergom

4. Besuch in der Heimat des Pauliner-Ordens

Die Ruinen des Pauliner-Klosters in Budaszentlőrinc zeugen von der Frühgeschichte Ungarns: An dieser Stelle befand sich das Hauptkloster des einzigen in Ungarn gegründeten Männerordens, das um 1290 vom Heiligen Lőrinc gegründet wurde. Im Jahr 1381 wurden die sterblichen Überreste des Namensgebers des Ordens, des Heiligen Paulus von Theben, hier beigesetzt, weshalb dieser Ort auch als Wallfahrtsort beliebt ist. Die Ruinen in Budapest oberhalb von Szépjuhászné in malerischer Umgebung sind nicht nur wegen der Geschichte des einstigen Pauliner-Klosters aus dem 13. und 14. Jahrhundert etwas Besonderes: Der Ausflugsort, der mit der Kinderbahn leicht erreichbar ist, eignet sich auch für einen kurzen Tagesausflug.

5. Zurück in die Wildnis, aber mit Vorsicht! Der Moorwald von Ócsa kann nur im Rahmen einer geführten Tour besucht werden.

Nur knapp 30 Kilometer südöstlich von Budapest liegt mit der Moorlandschaft von Ócsa eines der letzten streng geschützten Moorgebiete Ungarns, das einen einzigartigen Anblick bietet. Das mit Orchideenarten und Echinacea bewachsene, von Schnepfen und Rohrweihen bewohnte Moorgebiet kann nur im Rahmen einer geführten Wanderung besucht werden. Ohne Genehmigung und Begleitung ist das Betreten verboten. Von einem sicheren Steg aus können Sie hier die Geheimnisse dieser besonderen Landschaft erkunden. Bei Sonnenuntergang verabschieden Sie sich mit dem Gesang der Frösche von der Region. Das streng geschützte Moorgebiet von Ócsa darf nur in Begleitung eines sachkundigen Fremdenführers betreten werden. Der dorthin führende Lehrpfad „Selyem-Wiese”, der sich über eine Länge von 1.200 Metern durch den „Nagy-erdő” (Großer Wald) und die „Selyem-Wiese” von Ócsa schlängelt, ist für die ganze Familie leicht zu bewältigen und frei zugänglich. Wenn Sie schon einmal hier sind, sollten Sie sich auch die Vogelwarte in Ócsa unbedingt ansehen!

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