Budapest, du wunderbare Stadt – UNESCO-Welterbestätten in der Hauptstadt Ungarns

Budaer Burg und Kettenbrücke von der Zitadelle
Budapest
Großraum Budapest

In Budapest trifft man auf Schritt und Tritt auf erstaunliche Gebäude und wunderschöne Plätze. Die UNESCO hat die Schönheit der Stadt ebenfalls anerkannt: Wir zeigen Ihnen die Welterbestätten.  

Einige Worte zum UNESCO-Welterbeprogramm

Das UNESCO-Welterbeprogramm (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) wurde 1972 ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, das kulturelle und natürliche Erbe der Menschheit festzuhalten. Die Länder, die in die Welterbeliste aufgenommen werden, müssen sich dazu verpflichten, die Welterbestätten in ihren Gebieten zu schützen, sodass diese auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben. Es ist selbstverständlich, dass es einen hohen Stellenwert hat, wenn man in die Welterbeliste eingetragen wird. Auf der Liste werden solche Stätten geführt wie der Grand Canyon Nationalpark, das historische Zentrum von Florenz, der Machu Picchu oder die Chinesische Mauer. Heute sind bereits acht Welterbestätten in Ungarn ebenfalls Teil dieser ehrwürdigen Liste; in Budapest ist das Panorama des Donauufers zusammen mit dem Burgviertel und der Andrássy-Straße Teil des Welterbes.  

Auf nach Budapest! Das Reiseziel: die Welterbestätten. 

Die ungarische Hauptstadt ist bei Touristen zunehmend beliebter und wurde sogar zu solch einem Dauerbrenner, dass sie 2019 den namhaften Preis „European Best Destination“ erhielt. Und das auch zurecht, denn die Stadt erwartet ihre Besucher mit unzähligen Sehenswürdigkeiten: Egal in welche Richtung Sie blicken, sowohl im Stadtteil Pest als auch in Buda werden Sie etwas Traumhaftes sehen.  

Das Donauufer: 

Das Donauufer mit seinen prachtvollen Brücken bietet zweifelsohne einen wunderschönen Anblick. Die Welterbestätte erstreckt sich von der Margaretenbrücke bis zur Freiheitsbrücke und umfasst den historischen Gebäudekomplex des Burgviertels, den Gellértberg mit der Freiheitsstatue und der Zitadelle sowie das bekannte Gellért-Bad auf der Stadtseite Buda. In Pest gehören das eklektische, bezaubernde Parlament, der Sitz der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Magyar Tudományos Akadémia) im Stil der Neorenaissance, der Gresham Palast im Jugendstil und das Pester Redoute (Pesti Vigadó) zum Welterbe. 

Burgviertel Buda: 

Das Burgviertel im Stadtteil Buda sollte separat erwähnt werden, da es mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten schon an sich einen Tagesausflug wert ist. Im Mittelpunkt des von der Burgmauer umschlossenen Burgviertels können Sie sich die aus dem 19. Jahrhundert stammende, im neogotischen Stil errichtete Matthiaskirche (Mátyás templom) und die im Stil der Neoromanik erbaute Fischerbastei (Halászbástya) ansehen. Sie sollten auch den Burgpalast, das ehemalige Zuhause der Könige, nicht verpassen, in dem sich heute die Széchenyi-Nationalbibliothek (Országos Széchenyi Könyvtár), die Nationalgalerie (Nemzeti Galéria) und das Historische Museum von Budapest (Budapesti Történeti Múzeum) befinden. An Ihrer Stelle würden wir auch den als „Schmuckkasten“ der Hauptstadt bezeichneten Burggarten-Basar (Várkert Bazár) aufsuchen, wo die Kunst und die Natur in Symbiose gegenwärtig sind. Schauen Sie sich hier Ausstellungen an, lassen Sie sich ein wunderbares Abendessen schmecken oder ergötzen Sie sich am zauberhaften Panorama.  

Die Andrássy-Straße: 

Die Andrássy-Straße und ihre prachtvollen Gebäude, wie z. B. die vom namhaften Architekten, Miklós Ybl, entworfene Staatsoper, die im Stil der Neorenaissance erbaute Musikakademie oder die Modehalle (Divatcsarnok) im Jugendstil, wurden ebenfalls in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen, aber auch der sich am Ende der Andrássy-Straße befindende, vom Museum der Bildenden Künste (Szépművészeti Múzeum) und der Kunsthalle (Műcsarnok) umrahmte Heldenplatz (Hősök tere) mit dem Millienniumsdenkmal, wo Sie die gesamte ungarische Geschichte auf einem spektakulärem Werk bewundern können, gehören dazu. Wenn Sie Ihre Zeitreise weiter vertiefen möchten, empfehlen wir Ihnen eine Fahrt mit der ersten Untergrundbahn Europas, die 1896 von Franz Joseph übergeben wurde und heute noch immer unter der Andrássy-Straße fährt.  

Wir können verstehen, dass Sie nach all diesen Infos bereit sind, sich auf den Weg zu machen, um die Schätze von Budapest zu erkunden, wenn Sie jedoch Zeit haben, sollten Sie auch die anderen Welterbestätten Ungarns aufsuchen: 

  • das traditionelle Palóczen-Dorf Hollókő,
  • das Höhlensystem des Aggteleker und Slowakischen Karst,
  • die Erzabtei von Pannonhalma,
  • den Hortobágyi-Nationalpark,
  • die frühchristliche Nekropole in Pécs,
  • die Kulturlandschaft Neusiedlersee und
  • die Kulturlandschaft Tokajer Weinbaugebiet.  

KENNEN SIE SICH AUS WIE EIN UNGAR