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Laufstrecken in Budapest – Stadtbesichtigung in Laufschuhen

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Um sechs Uhr morgens ist der Kai noch leer, die Donau ist ruhig und Ihre Schritte hallen unter den Brücken wider. Eine Stunde später laufen Sie bereits auf der Margareteninsel Ihre Runden. Hinter jeder Wegbiegung zeigt sich die Stadt aus einem neuen Blickwinkel. In Budapest entpuppt sich das Training schnell zu einem spannenden Entdeckungslauf: Wenn Sie die richtige Strecke wählen, laufen Sie an den schönsten Punkten der Stadt vorbei. Hier sind einige Tipps, in welche Richtung Sie loslaufen sollen.

Laufrunde auf der Margareteninsel – immer am Wasser entlang

Eine etwa 5,3 Kilometer lange Strecke, die mit Gummibelag ausgelegt ist. Dies ist der stabilste Laufparcours von Budapest: Er ist eben, gut markiert und das ganze Jahr über nutzbar. Bei einer einzigen Runde laufen Sie entlang der beiden Donauarme und genießen dabei abwechselnd den Blick auf die Berge von Buda, die Kuppel des Parlaments und die Brücken. Ideal für Tempoläufe, Intervalle und längere Ausdauerläufe, da man nirgendwo den Straßenverkehr kreuzen muss.

Laufen am Donauufer in Budapest – lange, gerade Strecken

Wenn man einen ausgedehnten, gleichmäßigen Rhythmus sucht, bietet der untere Kai von Pest, vom Parlament in Richtung Süden, zum Palast der Künste, eine gut überschaubare Strecke. Hier laufen Sie auf ebenem Asphalt am Wasser entlang. Die Kettenbrücke, die Elisabethbrücke und die Freiheitsbrücke folgen nacheinander, wodurch die Route optisch gut gegliedert ist. Bei längeren Trainingseinheiten kann man über eine der Brücken leicht auf die Seite von Buda gelangen.

Die Laufstrecke im Stadtwäldchen und dem Volkspark (Népliget) – die grüneren Kulissen zum Joggen

Die Laufstrecke im Stadtwäldchen ist eine etwa zwei Kilometer lange, markierte Strecke, die von Bäumen gesäumt ist. Hier bilden der Heldenplatz und die Burg Vajdahunyad den Rahmen für das Training, ohne dass Sie dem Verkehrslärm ausgesetzt sind. Der Volkspark ist weniger touristisch geprägt und wird vor allem von einheimischen Läufer:innen genutzt. Sie zeichnen sich durch schattige, breite Wege und längere, zusammenhängende Abschnitte aus. Das ist bei sommerlicher Hitze ein besonderer Vorteil.

Die Laufstrecke auf dem Gellért-Berg – eine kurze, steile Herausforderung

Der Laufweg auf dem Gellért-Berg zur Zitadelle hinauf weist bereits einen deutlicheren Anstieg auf. Das ist keine Langstreckenbahn, sondern eine intensive Strecke: Man kann mit kürzeren Runden und Wiederholungen arbeiten. Die Belohnung ist der Blick auf den Donaubogen der Innenstadt, der sich von oben in seiner ganzen Pracht offenbart.

Normafa – Laufen mit Panoramablick

Der Normafa ist eher für Geländeläufer geeignet, aber für Sie wird es ein Erlebnis sein. Waldwege, wechselnde Höhenunterschiede, weicherer Boden. Das Besondere daran ist das Laufen mit Panoramablick. Bei klarem Wetter kann man vom Normafa aus einem Großteil der Ebene von Pest überblicken, außerdem ist der Stadtlärm deutlich geringer. Er ist ideal für längere Läufe am Wochenende, wenn Sie der Innenstadt entkommen möchten.

 

Das Besondere an den Laufstrecken von Budapest ist, dass man sie miteinander verbinden kann. Nach einem Lauf um die Margareteninsel können Sie über die Brücke laufen, die Uferpromenade entlang und dann zurück, wobei Sie diesmal die gegenüberliegende Seite des zum Weltkulturerbe gehörenden Donauufers bewundern können. Hier gehen Erlebnis und Training nahtlos ineinander über, sodass man sich nicht entscheiden muss.

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