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Ungarns erstes Sportmuseum am Land ist in Cegléd

Das 1992 eröffnete Sportmuseum von Cegléd stellt die berühmten Sportler*innen der Stadt und das sportliche Leben der Stadt vor und bietet eine unglaublich umfangreiche Ausstellung. Das erste ländliche Sportmuseum Ungarns ist wohl ein beliebter Ort für alle, die sich für Sport interessieren.

Die Geschichte des Sportmuseums von Cegléd begann im Jahr 1978, als das Komitee für Sportgeschichte von Cegléd auf Anregung des Sportlehrers Béla Kürti gegründet wurde, um die Sportgeschichte der Stadt zu erforschen. Es wurde eine riesige Menge an Archiv-, Presse- und Sportquellen überprüft. Das Ergebnis der Forschungen war die Gründung des Sportmuseums von Cegléd, das offiziell als Sammlung der Sportgeschichte von Cegléd bezeichnet wird und am 12. Mai 1992 von Rezső Gallov, dem Sport-Staatssekretär, eröffnet wurde.

Ein Jahrhundert des Sports

Das Museum befasst sich vor allem mit der Geschichte des lokalen Sportlebens und stellt Relikte davon aus. Im Jahr 1869 wurde der Sportunterricht an den Schulen in Cegléd eingeführt. Der erste Sportverein der Stadt, der Eislaufverein, wurde 1884 gegründet - Sie ahnen schon, dass die Säle und Vitrinen des Museums reich mit Erinnerungsstücken der Sportvereine gefüllt sind. Die Sammlung ist im Haus des ehemaligen Stadtratspräsidenten in der Gubody Straße untergebracht und wird ständig erweitert. In den Ausstellungsräumen werden in 51 Vitrinen und 15 Stellwänden die wertvollsten Exponate und die Relikte des Schul-, Breiten- und Leistungssports der Stadt sowie zahlreiche Fotos, Medaillen und Fahnen der Sportler*innen von Cegléd vorgestellt.

Die erfolgreichen Sportler*innen der Stadt

Zum Beispiel haben bisher 24 Sportler*innen von Cegléd an den Olympischen Spielen teilgenommen - darunter sind Namen wie Miklós Ungvári, Olympia-Silbermedaillengewinner, WM-Bronzemedaillengewinner und dreifacher Europameister im Judo, István Szondy, Olympiasieger und Weltmeister im Fünfkampf, und József Gál, der Ungarns ersten Weltmeistertitel im Ringen im Jahr 1950 holte. Bei den Paralympics gewannen László Pálinkás Gold und Norbert Bíró Bronze. In den olympischen und nichtolympischen Sportarten waren insgesamt fast 40 Athleten*innen von Cegléd in der allgemeinen Klasse erfolgreich.

Sportgeschichtliche Gedenkstätten in der Stadt

Das Sportmuseum pflegt auch andere sporthistorische Stätten in der Stadt. Zum Beispiel das Pantheon im Innenhof des Rathauses mit der Gedenktafel für die Fußballlegende Gyula Zsengellér und den Ringer József Gál, die Gedenktafel für die olympischen Sportler von Cegléd und die Gedenktafel für József Gál in der von ihm benannten Sporthalle, oder den Grabstein auf dem Kálvária Friedhof von Károly Paulovits, der als Vater des Sports in Cegléd bekannt ist, oder den Grabstein von Gyula Zsengellér auf dem Alten Friedhof. Diejenigen, die sich sportlich betätigen und nach den Erinnerungen an die sportliche Vergangenheit neue Energie tanken möchten, können die Schwimmbäder und Wellnessangebote des Cegléd Thermal- und Strandbads in Anspruch nehmen.

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