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5 Fun Facts: Interessantes über das Stadtwäldchen

Das StadtwäldchenBudapestGroßraum Budapest

Das Stadtwäldchen ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher Park. Wir präsentieren Ihnen fünf interessante Fakten über diesen besonderen Ort in Budapest, die Ihnen vielleicht noch nicht bekannt waren.

1. Dies ist einer der ersten öffentlichen Parks Europas – steigen Sie mit einem Heißluftballon über den Stadtwäldchen auf!

Die Idee, den vernachlässigten Wald am Rande der Stadt in einen öffentlichen Park umzuwandeln, kam Ende des 18. Jahrhunderts auf. Das Stadtwäldchen wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts – einigen Quellen zufolge im Jahr 1813 – für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er zählte damals zu den ersten öffentlichen Parks Europas und war damit vielen westeuropäischen Stadtparks voraus. Zwar gab es in Europa schon früher Parks, die für die Öffentlichkeit zugänglich waren, doch das „Wäldchen” war der erste, der bewusst als städtischer Park angelegt wurde. Die neueste Attraktion im Stadtwäldchen ist ein dort stationierter Heißluftballon, mit dem auch Sie in die Luft steigen können – ein tolles Programm in Budapest.

2. Ursprünglich war das Gelände ein Sumpfgebiet.

Das verlassene und ungepflegte Gebiet hieß einst Ökö (Ochsenflur). Über die Trockenlegung der zum Wasserreservoir des Rákos-Bachs gehörenden Sumpfgebiete wurde um die Jahrhundertwende des 18. und 19. Jahrhunderts entschieden. Die Wasserläufe wurden reguliert und es wurde ein künstlicher See mit Inseln geschaffen. Schon in den Jahren um 1880 zog das Stadtwäldchen als echter Großstadtpark mit beleuchteten Promenaden und Springbrunnen viele Besucher:innen an. 

3. Die Geschichte der Burg Vajdahunyad: Sie wurde ursprünglich aus Gips und Holz errichtet.

Anlässlich der Millenniumsfeierlichkeiten von 1896 wurde die Burg Vajdahunyad nach den Plänen von Ignác Alpár erbaut. Gemäß der ursprünglichen Idee wurde das Gebäude für die Millenniumsausstellung von 1896 mit einer provisorischen Konstruktion aus Holz und Gips errichtet. Aufgrund seines großen Erfolgs wurde es zwischen 1904 und 1908 aus widerstandsfähigen Materialien neu errichtet. Der Gebäudekomplex spiegelt vier prägende Stilrichtungen der ungarischen Architektur wider: die Romanik, die Gotik, die Renaissance und den Barock. In den Räumlichkeiten der Burg befindet sich das Ungarische Landwirtschaftsmuseum. 

4. Interessantes über das Széchenyi-Thermalbad: Sein Thermalwasser gehört zu den heißesten in Budapest.

Das Wasser des Széchenyi-Thermalbads stammt aus einer Quelle in mehr als 1.200 Metern Tiefe und hat ursprünglich eine Temperatur von 74–77 °C. Das Széchenyi-Bad hat das wärmste Wasser in Budapest und gehört auch landesweit zu den heißesten. Die Temperatur des Thermalwassers im Gellért- und im Rudas-Thermalbad beträgt lediglich 30–40 °C.

Das Széchenyi-Thermalbad

5. Der See im Stadtwäldchen ist im Sommer ein Ort zum Bootfahren und im Winter eine Eislaufbahn.

Die obige Aussage trifft mit einer kleinen Präzisierung zu: Der See im Stadtwäldchen vor der Burg Vajdahunyad ist im Sommer ein Ort zum Bootfahren und man kann dort auch mit dem Tretboot fahren. Im Winter wird das Wasser des Sees abgelassen, um die berühmte Eislaufbahn im Stadtwäldchen zu betreiben. Sie ist eine der größten und ältesten Freiluft-Eislaufbahnen Europas und steht seit 1870 Eislaufbegeisterten zur Verfügung. In den kalten Monaten gehört es zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Budapest, hier über das Eis zu gleiten und dazu heißen Tee oder Glühwein zu trinken.

Das Stadtwäldchen

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