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Das Krishna-Tal - wo Körper und Geist Ruhe finden

SomogyvámosBalaton

Sind Sie neugierig, welche Werte und Erlebnisse Ihnen ein Krishna-Dorf schenken kann? Besuchen Sie das indische Kulturzentrum und die Biofarm in der Nähe von Somogyvámos. Dieser Ort ist auch für Menschen, die keine Krishna-Anhänger sind, interessant. Sie könnten sich für einen Garten- oder Meditationsworkshop anmelden oder sogar an einem gemütlichen indischen Festival teilnehmen.

Im Krishna-Tal entstand die größte und am besten organisierte Öko-Gemeinschaft Ungarns und sogar Mitteleuropas, die seit 1993 eine kleine "Besondere Welt" auf einer etwa 300 Hektar großen Fläche geschaffen hat. Die Atmosphäre, die eine einzigartige Mischung aus ungarischen und indischen Traditionen vermittelt, kann man nur dort erfahren. Ein plätschernder Wildbach, Gebäude für die Meditation, eine Schule für einheimische Kinder, ein Biogarten, ein farbenfroher Tempel, eine orientalische Atmosphäre... - Wollen Sie es auch probieren? 

Garten Eden aus dem Nichts

Somogyvámos, das verlassene Dorf, das lange Zeit trotz der Nähe von Fonyód und des Balaton nicht vor dem Zerfall bewahrt werden konnte, wurde schließlich zu einem Ort, an dem ein Traum wahr wurde. Als die Krishna-Anhänger hierher zogen, setzten sie sich von Anfang an für die Erhaltung und Wiederherstellung des natürlichen Lebensraums ein. Es wurden Tausende von Bäumen gepflanzt, der ökologische landwirtschaftliche Anbau eingeführt und der Boden verbessert. Heute können die Menschen dort in einem botanischen Garten mit mehr als 950 Baum- und Straucharten sowie geschützten Vogelarten leben. 

Ein Ort des Friedens und der spirituellen Entfaltung

Mit dem Ideal der Selbsterhaltung im Hinterkopf arbeiten Krishna-Anhänger zusammen, um mit traditionellen Methoden Obst und Gemüse anzubauen - die Bewohner des Tals sind strenge Vegetarier*innen. Außerdem ist das Krishna-Tal nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Der Strom, der für die Haushalte und Büros benötigt wird, wird von Sonnenkollektoren und Windrädern erzeugt. Die Wasserversorgung der Gemeinschaft wird durch Brunnen in der Nähe der Häuser sowie durch einen gemeinsamen Brunnen mit 330 m Tiefe gewährleistet. Die Haushalte verwenden zum Waschen umweltfreundliche, „grüne" Waschmittel wie Essig und Waschsoda. In einem 150 m² großen Keller können Lebensmittel für die Wintermonate eingelagert werden. Dazu werden alte Konservierungsmethoden und die Dehydrierung ohne Zusatz von Konservierungsstoffen verwendet. Das Rinderschutz-Zentrum Gosala beherbergt die Herde des Krishna-Tals, zu der ungarisches Fleckvieh, tiroler Grauvieh und indische Zebu gehören. Die Tiere liefern frischen Käse und Butter, die Sie kaufen können (ebenso wie Honig, Sirup und Marmelade, die hier hergestellt werden). Sie können auch das sich ständig weiterentwickelnde Landwirtschaftsgebiet besuchen und die traditionellen landwirtschaftlichen Arbeitsgeräte sehen.

Dreitägige Feierlichkeiten

Der vedische Tempel im Krishna-Tal ist eine international anerkannte Pilgerstätte für Krishna-Anhänger, denn Glaube und Spiritualität sind die treibende Kraft der gesamten Gemeinschaft. Abgesehen von den Pilgern besuchen jedes Jahr 25-30 Tausend Touristen diese einzigartige Einrichtung, die neugierig auf die Lebensphilosophie der Bewohner*innen sind. Ein Besuch ist das ganze Jahr über möglich. Wenn Sie es wünschen, wird Ihnen ein Führer*in die Siedlung zeigen und Sie sollten das hiesige vegetarische Restaurant unbedingt ausprobieren. Das größte Ereignis ist jedes Jahr das dreitägige Volksfest, bei dem man den Garten, den Bauernhof, das Ökodorf und den Tempel kennen lernen kann. Außerdem werden ganzen Tag über Aufführungen geboten und Sie können etwas über die Kultur und die Lebensweise der Einheimischen erfahren.

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