Die abenteuerliche Geschichte der Matthiaskirche – fangen wir hier an!
Die Matthiaskirche, die sich anmutig aus dem Panorama von Buda erhebt, heißt eigentlich Mariä-Himmelfahrts-Kirche. Sie diente im Laufe der Geschichte als Krönungs- und Hochzeitskirche für Könige - beispielsweise für König Matthias - und wurde auch schon als Pferdestall und Moschee genutzt. Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche hat ihren Beinamen „Matthias” deshalb erhalten, weil er hier seine Hochzeit feierte und sein Name auch mit bedeutenden Umbauten dieser Kirche in Verbindung steht. Heute sind es vor allem das bunte Zsolnay-Ziegeldach und das neugotische Interieur, die die Blicke auf sich ziehen. Dabei war sie im Mittelalter noch farbenfroher: Mit ihren zahlreichen Fresken wirkte sie wie eine ausgesprochen „bunte Stadtkirche“.