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Hagymatikum Heilbad von Makó

Hagymatikum HeilbadMakóRegion Szeged

Die Stadt Makó in der Nähe der ungarisch-rumänischen Grenze ist nicht nur die Heimat eines echten Hungarikums, der Makó-Zwiebel, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für alle, die sich entspannen und erholen möchten.  

Das Heilwasser der Stadt, das aus einer 993 Meter tiefen Quelle mit einer Temperatur von 41 Grad aus dem Erdreich sprudelt, wurde 1956 entdeckt. Der erste echte Badestrand wurde in den 60er Jahren angelegt. Zu Anfang gab es zwar Badewannen für die persönliche Hygiene, der medizinische Aspekt des Heilwassers rückte jedoch erst in den 80er Jahren in den Vordergrund. Makó ist neben seinem Heilwasser auch für den Heilschlamm aus Maros bekannt, einem von fünf derartig gekennzeichneten Produkten in Ungarn. Er eignet sich zur Behandlung von dermatologischen und neurologischen Erkrankungen, chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates und gynäkologischen Entzündungen. 

Hagymatikum Heilbad von Makó

Nach dem Regimewechsel zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde der Ort zu einem Bäderkomplex ausgebaut. Imre Makovecz, ein Architekt von internationaler Berühmtheit, der sein Können bereits im Rahmen vieler anderer erfolgreicher Projekte bewiesen hatte, wurde mit dem Design der neuen Badeanstalt beauftragt. Der von Makovecz bevorzugte organische Architekturstil fand erstmals Mitte der 60er Jahre Anwendung. Hierbei handelte es sich um den einzigen architektonischen Trend, der sich zu Zeiten des Eisernen Vorhangs in den sozialistischen Ländern zu einer echten Architekturbewegung entwickeln konnte. In den 80er und 90er Jahren erlangte Makovecz schließlich auch internationale Bekanntheit. Sein wohl bekanntestes Projekt außerhalb Ungarns ist der ungarische Pavillon für die Weltausstellung im Jahr 1992 in Sevilla, mit dessen Errichtung er betraut wurde. Der Komplex als Ganzes wurde jedoch erst 2012, nach seinem Tod, fertiggestellt. 

Die Materialien und reichhaltigen Verzierungen des Wellness-Komplexes mit seiner einzigartigen Kuppel sind charakteristisch für den Stil von Makovecz, der von uralten ungarischen, religiösen Symbolen und Naturmotiven inspiriert wurde. Der Bäderkomplex wurde in Anlehnung an das ungarische Wort für Zwiebel – „Hagyma“ – auf den Namen Hagymatikum getauft. Der Innenbereich ist mit unzähligen Engelsflügeln, stilisierten menschlichen Köpfen und sich rankenden Blumenmotiven geschmückt und mit kuppelförmigen Konstruktionen versehen, die von türkischen Bädern inspiriert wurden. Die 29 Kuppeln in verschiedenen Größen symbolisieren Quellwasser, das aus dem Erdreich sprudelt. Das Empfangsgebäude wird von einer Kuppel dominiert, die von Türmen umgeben ist und deren gläserne Spitze in ihrer Form an eine Krone erinnert. Das Thermalbad mit Schwimm- und Massagebädern, einem Saunabereich und Kinderplanschbecken bietet Erholung für Jung und Alt. 

WONDERS OF HUNGARY: HAGYMATIKUM THERMAL BATH, MAKÓWelcome to the next episode of Wonders of Hungary, in which we show you the Hagymatikum Thermal Bath in Makó. The little town of Makó on the right bank of the River Maros, close to the Romanian border, is famous for the Makó onion, which has been declared a Hungarikum. The town offers visitors a truly relaxing experience.
Wonders of Hungary: Hagymatikum Thermal Bath, Makó
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