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Sportliche Gastro-Tour: Mit dem Fahrrad rund um den Neusiedlersee

Sopron region

Den Neusiedlersee-Radweg teilen sich Österreich und Ungarn. Abhängig von der genauen Route können sportliche Radfahrer*innen die Strecke von 115-135 Kilometer auch an einem Tag bewältigen, aber es ist ein viel größeres Erlebnis, die Radtour über mehrere Tage oder sogar ein verlängertes Wochenende aus zu dehnen, um Baden zu gehen, die historischen Denkmäler und die Ruhe der Natur zu genießen - nicht zuletzt auch heimische Köstlichkeiten kennenzulernen! 

Das Beste, was man an langen Wochenenden im Frühling, Sommer und Herbst machen kann, ist mit dem Fahrrad rund um den Neusiedlersee zu fahren, dabei gut zu essen und zu trinken und die Umgebung des Sees zu entdecken. Die Strecke, verteilt auf mehrere Tage, lässt sich auch mit Kindern gut zu bewältigen. Das Gelände steigt nur in Fertőrákos, insbesondere rund um den Steinbruch an, sonst verläuft es ziemlich eben. Der Radweg liegt abseits der Bundesstraßen. Auf der Route radelt man neben lieben Städtchen vorbei, zwischendurch verführt die Ruhe der Natur zu einer kleinen Pause. Sollten für jemanden die 115-135 Kilometer zu viel sein, kann man die Strecke auf 65 Kilometer mit dem Fähre zwischen Mörbisch und Illmitz abkürzen. 

Zurück durch die Zeit

Wenn sie mit dem eigenen Fahrrad losfahren, kann der Bahnhof von Sopron ein guter Ausgangspunkt für ihre Reise sein - natürlich lohnt es sich, vorher noch etwas Zeit in der Stadt zu verbringen, um die Denkmäler, wie den Tűztorony (Feuerturm), zu besichtigen.

 


Es ist ratsam Zwischenstopps einzuplanen - davon abhängig, wie lang sie unterwegs sein wollen. Der Steinbruch und das Höhlentheater in Fertőrákos ist die steilste Strecke des Radweges. Aber nicht nur deswegen, sondern auch um das atemberaubende Panorama zu bewundern lohnt es sich hier eine Pause einzulegen. Im Zentrum von Fertőrákos wird sie der Anblick des ursprünglichen barocken Prangers in alte Zeiten zurückversetzen. (Wenn sie nicht mit ihrem eigenen Rad hier ankommen, können sie in Fertőrákos eines mieten.) In Fertőd sorgt das Schloss Esterházy, auch das ungarische Versailles genannt, für historische Erlebnisse. 

Wasservögel und Albino-Esel

Im Fertő-Hanság Nationalpark werden sie in die unberührte Natur entführt. Schon der Eingang zu Kócsagvár (Reiherburg) in Sarród ist interessant, denn er ist inspiriert den Vögeln selbst. Bei den Schauplätzen des Nationalparks können sie einheimische Tiere treffen und Wasservögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Der größte Teil des Radweges führt durch fast unberührte natürliche Umgebung zwischen Schilfgürteln, dadurch können sie sich vom Lärm und der Hektik der Stadt erholen. Auf der österreichischen Seite, in der Gegend von Illmitz, können sie die dort gezüchtete Albino-Esel näher kennen lernen. 

Erholung im Wasser und beim Tisch

Wasser ist die beste Medizin für Muskelschmerzen! In Fertőrákos am See finden sie ein klassisches Strandbad und in Hegykő und Balf können sie sich in den Thermalbädern entspannen und erholen. Die Gastronomie lockt mir besonderen Spezialitäten, so können sie jeden Tag der Tour fantastische Geschmackserlebnisse genießen. Liebhaber*innen der Hausmannskost und preisgekrönter Restaurants kommen gleichermaßen auf ihre Kosten, wobei die Auswahl der Gerichte von der klassischen ungarischen Küche über Trüffel bis hin zur österreichischen Spezialität Räucheraal reicht. All dies kann mit gutem Wein oder dem Magen wohltuenden Sauerwasser aus Balf heruntergespült werden. 

KENNEN SIE SICH AUS WIE EIN UNGAR